BSW Bremen unterstützt bundesweiten Schulstreik gegen das neue Wehrdienstgesetz

Pressearchiv
, 28. November 2025

Pressemitteilung

BSW Bremen unterstützt bundesweiten Schulstreik gegen das neue Wehrdienstgesetz – Engagement in Bremen angekündigt

Bremen, 23. November 2025

Der Landesverband Bremen des Bündnis Sahra Wagenknecht – Vernunft und Gerechtigkeit (BSW) erklärt seine politische Unterstützung für den bundesweiten Schulstreik am 5. Dezember 2025. Auch in Bremen werden Schülerinnen und Schüler an Demonstrationen und Kundgebungen teilnehmen, um gegen das neue Wehrdienstgesetz und die faktische Wiedereinführung der Wehrpflicht zu protestieren. Das BSW Bremen unterstützt diese Proteste und ruft seine Mitglieder dazu auf, die Demonstrationen solidarisch zu begleiten und sichtbar Rückhalt zu geben.

Das geplante Wehrdienstgesetz sieht eine bundesweite Erfassung junger Menschen vor und ermöglicht deren spätere verpflichtende Heranziehung. Aus Sicht des BSW handelt es sich um einen massiven Eingriff in Freiheitsrechte, der die Weichen in Richtung einer erneuten Militarisierung der Gesellschaft stellt. Während die Bundesregierung über zusätzliche Milliarden für militärische Strukturen debattiert, bleiben Schulen, Krankenhäuser und soziale Dienste weiterhin unterfinanziert.

Der bundesweite Protest junger Menschen zeigt die tiefe Verunsicherung durch dieses Gesetz. Es ist ein Warnsignal an die Bundesregierung, endlich von ihrer Politik der Militarisierung abzurücken. Statt Zwangsdiensten braucht dieses Land Investitionen in Bildung und sozialen Zusammenhalt“, erklärt Christopher Schulze, Vorsitzender des BSW-Landesverbands Bremen. „Wir rufen unsere Mitglieder auf, die Demonstrationen in Bremen sichtbar zu unterstützen und gemeinsam ein deutliches Zeichen für Frieden und soziale Vernunft zu setzen.

Aus dem JSW, dem Jugendbündnis des BSW, kommt ebenfalls deutliche Kritik. Wesley Schwarz, Bremerhavener Mitglied des JSW, betont:
Der bundesweite Schulstreik macht klar: Die junge Generation lässt sich nicht in militärische Strukturen drängen. Sie fordert Freiheit, Selbstbestimmung und eine Politik, die ihre Zukunft sichert – statt Registrierung, Erfassung und Zwang.

Das BSW Bremen fordert einen klaren politischen Kurswechsel: weg von Aufrüstung und Zwangsdiensten, hin zu Bildung, sozialer Infrastruktur, Gesundheit und echter Sicherheit durch gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Unterstützung des Schulstreiks ist Teil dieses Engagements.

Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Proteste in Bremen friedlich, kraftvoll und unüberhörbar bleiben. Die Jugend verdient Respekt – und eine Politik, die ihre Freiheit schützt statt einschränkt“, so Schulze.

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