Pressemitteilung: BSW Bremen kritisiert 41-Stunden-Woche
,Das BSW Bremen hat die Landesregierung aufgefordert, die ab dem 2. Quartal 2026 geplante Arbeitszeiterhöhung für Beamte von 40 auf 41 Stunden pro Woche zurückzunehmen. Bereits im September hatten sich die BSW-Mitglieder auf einem Landesparteitag mit einem entsprechenden Beschluss hinter die Forderung der Beamten nach Rücknahme der Arbeitszeiterhöhungen gestellt.
Der BSW-Vorsitzende Christopher Schulze: „Durch die rechnerische Mehrarbeit sollen allein in der Stadt Bremen rund 260 Vollzeitstellen eingespart werden. Das ist ein Taschenspielertrick, der für die Betroffenen Lohnkürzung, mehr Arbeitsdruck und höhere Krankenstände bedeutet.“
„Bremen kombiniert auf diese Weise längere Arbeitszeiten mit einer der schlechtesten Besoldungen bundesweit. Abwanderung und Nachwuchsmangel sind so vorprogrammiert. Das BSW wendet sich gegen jede Verschlechterung der Arbeitsbedingungen von Angestellten und Beamten. Es darf nicht durch Einsparungen zu Lasten der Beschäftigten, die, wie hier, den öffentlichen Dienst am Laufen halten, eine Verbesserung der Personalsituation vorgetäuscht werden“, sagt der Co-Vorsitzende, Alper Iseri.