Die Zivilklausel bleibt!
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„Bremer Hochschulen sollen nicht zur Entwicklungsabteilung der Rüstungsindustrie verkommen“
Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) Bremen lehnt die Pläne von Wissenschaftssenatorin Henrike Müller (Grüne) ab, die Zivilklausel im Bremischen Hochschulgesetz abzuschaffen. Die Zivilklausel verpflichtet die Hochschulen bislang dazu, ausschließlich für friedliche Zwecke zu forschen.
Der Landesvorsitzende Christopher Schulze warnt vor einer Militarisierung der Wissenschaft:
„Unsere Hochschulen sollen nicht zur Entwicklungsabteilung der Rüstungsindustrie verkommen. Sie sollen Orte des gesellschaftlichen Fortschritts bleiben. Statt immer effizientere Tötungsmaschinen zu entwickeln, brauchen wir Fortschritte bei sauberer Energie, neuen Medikamenten, Künstlicher Intelligenz und einer nachhaltigen Wirtschaft. Davon profitieren alle Menschen. Von neuen Waffentechnologien profitieren vor allem Rüstungskonzerne.“
Co-Landesvorsitzender Alper Iseri erklärt:
„Die deutsche Rüstungsindustrie kann derzeit vor Kraft kaum laufen. Sie verfügt über genug Geld, um ihre Forschung selbst zu finanzieren. Dafür braucht sie weder öffentliche Hochschulen noch Steuergeld. Die Zivilklausel steht für einen einfachen Grundsatz: Wissenschaft soll dem Leben dienen und nicht dem Krieg. Dieses Signal gerade jetzt aufzugeben, wäre ein schwerer Fehler. Wir setzen uns deshalb klar für den Erhalt der Zivilklausel ein.“
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