„Wir geben der Jugend eine starke Stimme“: JSW Bremen offiziell gegründet
,Heute wurde in einer Gründungsversammlung das Jugendbündnis im BSW (JSW Bremen) ins Leben gerufen. Der neue Jugendverband richtet sich an junge Menschen, die sich für Frieden, soziale Sicherheit und verlässliche Zukunftsperspektiven einsetzen möchten. Angesprochen sind Schülerinnen und Schüler, Studierende, Auszubildende und junge Erwachsene im Berufsleben.
Zum Vorsitzenden wurde Wesley Schwarz gewählt. Unterstützt wird er von den stellvertretenden Vorsitzenden Iman Chour, Maurice Felzmann und Kristina Steiger. Das Amt des Schatzmeisters übernimmt Islam Ayaz.
Der neue JSW-Vorsitzende in Bremen, Wesley Schwarz, beschreibt die Motivation seines Teams:
„Junge Menschen wollen nicht nur zuschauen, wie über ihre Zukunft entschieden wird. Wir wollen mitreden, mitgestalten und Verantwortung übernehmen. Das JSW Bremen wird ein Ort, an dem wir gemeinsame Antworten auf drängende Probleme finden, von steigenden Mieten bis zur drohenden Wiedereinführung der Wehrpflicht.“
Der Landesvorsitzende des BSW Bremen, Christopher Schulze, beschreibt die Rolle des neuen Jugendverbands sehr deutlich:
„Wir werden mit dem JSW den mitgliederstärksten Jugendverband in Bremen aufbauen. Wir stellen die Themen voran, die junge Leute bewegen: Stopp der Wehrpflicht, bezahlbare Wohnungen und Ausbildungschancen!“
Auch Co-Landesvorsitzender Alper Iseri hebt die Bedeutung der Gründung hervor:
„Politik muss jungen Menschen wieder zuhören. Mit dem JSW Bremen entsteht eine starke und selbstbewusste Stimme, die Frieden, soziale Gerechtigkeit und faire Chancen für die junge Generation in den Mittelpunkt rückt.“
Das JSW Bremen kündigte bereits zur Gründung an, sich besonders auf jene Themen zu konzentrieren, die den Alltag junger Menschen in der Stadt prägen. Dazu gehören steigende Lebenshaltungskosten, der Mangel an Ausbildungs- und Studienplätzen, überlastete Schulen, fehlende Freizeiträume und eine politische Debatte, die junge Menschen zunehmend auf „Kriegstüchtigkeit“ vorbereitet sehen möchte. Der Verband will hierzu eigene Positionen entwickeln, politische Bildungsangebote schaffen und konkrete Verbesserungen in den Stadtteilen anstoßen. Genannt wurden unter anderem Initiativen für kostenfreie Mobilität und bessere Beratungsangebote beim Übergang in Ausbildung und Beruf.
Mit der Gründung des JSW Bremen entsteht eine neue Plattform für junge Menschen, die sich aktiv einbringen und die politische Arbeit des BSW in Bremen weiter voranbringen möchten.