Aufruf zum Antikriegstag am 1. September
,Am Dienstag, 1. September 2026, erinnern wir an den Überfall Deutschlands auf Polen und den Beginn des Zweiten Weltkriegs in Europa. Dieser Tag mahnt uns: Frieden ist keine Selbstverständlichkeit. Er muss politisch verteidigt werden.
Gerade heute braucht es wieder eine starke Friedensbewegung. Statt immer neuer Aufrüstung, Waffenlieferungen und militärischer Eskalation braucht Deutschland eine Politik, die Kriege beendet und neue verhindert.
Das BSW Bremen fordert deshalb konkret:
- Keine Wiederaufnahme der Wehrpflicht
- Keine Stationierung neuer US-Mittelstreckenraketen auf deutschem Boden
- Keine Auslandseinsätze der Bundeswehr
- Keine Waffenlieferungen in Kriegs- und Krisengebiete
- Diplomatische Initiativen und Verhandlungen statt weiterer Kriegsverlängerung
- Abrüstung statt immer neuer Milliarden für Waffen und Militär
Für uns ist klar: Frieden bedeutet nicht, Konflikte zu ignorieren. Frieden bedeutet, alles dafür zu tun, dass sie nicht weiter eskalieren. Dazu gehören Diplomatie, Interessenausgleich und Verhandlungen.
Die Milliarden, die heute zusätzlich in Aufrüstung fließen, fehlen bei Schulen, Krankenhäusern, bezahlbarem Wohnen und einer funktionierenden Infrastruktur. Sicherheit entsteht nicht dadurch, dass immer mehr Waffen produziert werden.
Deshalb rufen wir dazu auf, am Antikriegstag gemeinsam ein Zeichen zu setzen:
Dienstag, 1. September 2026
16:30 bis 17:30 Uhr
Bremer Marktplatz
Im Anschluss findet um 19 Uhr im Gewerkschaftshaus die Veranstaltung „Friedensfähig statt kriegstüchtig? – Die ‚Zeitenwende‘ und ihre Folgen“ statt.
Gegen Militarisierung und Wehrpflicht. Gegen Waffenlieferungen und Kriegsverlängerung. Für Diplomatie, Abrüstung und Frieden.
Kommt vorbei und setzt mit uns ein Zeichen: Deutschland muss wieder eine Stimme für Frieden werden.