Pressemitteilung: Beschwerde über Ekel-WCs am Bahnhof
,BSW Bremen fordert sofortige Reinigung und Reparaturen – Toiletten für Frauen und Familien kaum noch nutzbar
Das BSW Bremen kritisiert den Zustand der öffentlichen Toiletten auf dem Bremer Bahnhofsvorplatz. Die vier WC-Kabinen wurden erst im September 2023 für rund 530.000 Euro eröffnet. Drei Jahre später sind sie nach Beobachtungen der Partei stark verdreckt, teilweise beschädigt und kaum noch zumutbar. Die Landesvorsitzenden Christopher Schulze und Alper Iseri haben sich deshalb mit einer Beschwerde an Umweltsenatorin Henrike Müller (Grüne) gewandt.
„Mehr als eine halbe Million Euro haben diese Toiletten gekostet. Jetzt fehlt an einer Kabine schon die Tür, eine andere lässt sich nicht mehr abschließen und die Toiletten sind teilweise ekelhaft verdreckt. Für Frauen und Familien mit Kindern sind solche Zustände unzumutbar. Der Senat muss dafür sorgen, dass die Anlagen endlich wieder vernünftig genutzt werden können“, erklärt BSW-Landesvorsitzender Christopher Schulze.
Besonders kritisch sieht das BSW, dass der Senat im Februar 2025 noch von drei täglichen Reinigungen gesprochen hatte. Allein 2024 kostete die Reinigung rund 50.000 Euro. Die Partei verlangt deshalb Auskunft darüber, ob die Reinigungsintervalle eingehalten und die Leistungen der beauftragten Firma ausreichend kontrolliert werden.
BSW-Landesvorsitzender Alper Iseri: „Am Hauptbahnhof kommen jeden Tag Tausende Menschen an. Darunter sind Familien, ältere Menschen und Reisende, die dringend eine Toilette brauchen. Die müssen sich darauf verlassen können, dass die Anlagen sauber sind, die Türen funktionieren und sie sich dort sicher fühlen. Das ist doch wirklich nicht zu viel verlangt.“
Das BSW fordert eine regelmäßige Reinigung, Toilettenpapier, Seife, Wasser und Desinfektionsmittel sowie die umgehende Reparatur der Türen. Auch die Stufen vor den Kabinen sollen beseitigt werden. Wegen des berichteten Drogenkonsums in den Anlagen verlangt die Partei außerdem regelmäßige Kontrollen durch die Quattro-Streifen.
Von der Umweltsenatorin wollen Schulze und Iseri wissen, wann die Mängel beseitigt werden, welche Reinigungsnachweise vorliegen und wie die Toiletten künftig dauerhaft sauber und sicher gehalten werden sollen.