Das Grauen hat ein Ende
,Wir, als BSW Bremen, begrüßen ausdrücklich den Austritt der Thüringer Abgeordneten um Katja Wolf aus dem BSW.
Sie und einige Abgeordnete haben sich seit Bekanntwerden des Wahlergebnisses dafür entschieden eine Politik zu betreiben, die nicht mit unseren Überzeugungen übereinstimmt!
Das BSW ist u.a. angetreten, um Diplomatie voran zu treiben und dem Irrsinn Einhalt zu gebieten andere Parteien durch den Einsatz von Brandmauern zu stärken.
Vor der Wahl vertrat Katja Wolf auch öffentlich noch die gleiche Meinung (Quelle: https://www.zeit.de/news/2024-08/11/thueringer-bsw-kandidatin-brandmauer-hat-afd-staerker-gemacht).
Dass sich das direkt danach so schnell geändert hat und sie auch weitere Werte über Bord geschmissen hat, könnte an dem üppigen Gehalt einer Ministerin von über 15.000€ brutto (+ ca. 4000€ als Abgeordnete) gelegen haben.
Hinzu kommt ein sogenanntes „Übergangsgeld“ nach Ausscheiden aus dem Amt, das bis zu zwei Jahren gezahlt wird und ein Rentenanspruch von über 2000€ mtl., der nach Beendigung der regulären Amtszeit entsteht.
Katja Wolf hat wohlgemerkt auch aus früheren Tätigkeiten bereits einen monatlichen Rentenanspruch von ca. 5000€ erworben.
Wir sind der Meinung: Wer einer Partei beitritt, sollte vehement die Positionen der Partei vertreten. Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass die Kandidatur ausschließlich wegen Karriere- und Verdienstmöglichkeiten geschieht.
Wir wünschen dennoch alles Gute und sind sehr gespannt auf das Ergebnis der nächsten Wahl in Thüringen.
Die Spreu hat sich jetzt vom Weizen getrennt.