Bremer Jobcenter verschwendet 600.000 Euro für „Kreativraum“
,Pressemitteilung
Das Bremer Jobcenter hat laut einem Bericht des Weser-Kurier einen „Kreativraum“ mit Designermöbeln für 600.000 Euro für seine Angestellten errichtet
Dazu sagt Christopher Schulze, Landesvorsitzender des BSW Bremen:
„Das ist an Dekadenz kaum zu überbieten. Während bei Kinder- und Jugendeinrichtungen gespart wird und für viele wichtige Projekte angeblich das Geld fehlt, wirft das Jobcenter 600.000 Euro zum Fenster raus. Die Bremerinnen und Bremer haben ein Recht darauf, dass mit ihrem Steuergeld sorgfältig umgegangen wird. Die Verschwendungssucht in Bremer Behörden muss endlich gestoppt werden.“
Alper Iseri, Landesvorsitzender des BSW Bremen:
„Wer Menschen am Existenzminimum betreut, sollte jeden verfügbaren Euro in Qualifikation, Weiterbildung und erfolgreiche Jobvermittlung investieren und nicht in Designermöbel. Ursprünglich waren für die Einrichtung 99.000 Euro vorgesehen. Am Ende wurden daraus 600.000 Euro. Das zeigt einmal mehr: Der Bremer Senat hat die Kontrolle über die Ausgaben seiner Behörden verloren. So kann man mit Steuergeld nicht umgehen.