BSW Bremen wählt neuen Landesvorstand: Schulze und Iseri als Vorsitzende bestätigt
,Das Bündnis Sahra Wagenknecht Bremen hat auf seinem Landesparteitag am 12. September 2026 einen neuen Landesvorstand gewählt. Die bisherigen Landesvorsitzenden Christopher Schulze und Alper Iseri wurden in ihren Ämtern bestätigt und führen den Bremer Landesverband damit auch in den kommenden zwei Jahren gemeinsam.
Zu stellvertretenden Landesvorsitzenden wurden Heiko Gottschall und Wesley Schwarz gewählt. Die Landesgeschäftsführung übernehmen Oliver Sadenwasser und Marie Schulze gleichberechtigt.
Zum Landesschatzmeister wurde Marc Schlichtherle gewählt. Carsten Pischla übernimmt das Amt des stellvertretenden Landesschatzmeisters.
Mit dem neu gewählten Landesvorstand richtet das BSW Bremen seinen Blick nun auf die Bürgerschaftswahl 2027. Nach dem erfolgreichen Einzug des BSW in den Landtag von Sachsen Anhalt sieht sich auch der Bremer Landesverband in seinem Kurs bestätigt.
Alper Iseri, Landesvorsitzender des BSW Bremen:
„Wir treten 2027 nicht an, um einfach nur dabei zu sein. Unser Ziel ist der Einzug in die Bremische Bürgerschaft. Wir wollen dort politische Verhältnisse verändern und den Finger genau dort in die Wunde legen, wo seit Jahren Probleme verwaltet statt gelöst werden. Bremen braucht eine starke Wirtschaft, gute Schulen, bezahlbares Leben, sichere Stadtteile und einen Staat, der mit dem Geld der Bürger verantwortungsvoll umgeht.“
Christopher Schulze, Landesvorsitzender des BSW Bremen:
„Wer Geld für Wohnungsbau, sanierte Schulen und eine gute medizinische Versorgung will, muss den Kriegskurs dieser Landesregierung stoppen. Der Senat steckt mehr als 200 Millionen Euro in die Militarisierung unseres Hafens. Wir wollen dieses Geld für zivile Projekte einsetzen“
Alper Iseri weiter:
„Wir werden auch unbequeme Dinge ansprechen. Politik darf nicht danach gemacht werden, was gerade in den eigenen politischen Kreisen gut ankommt. Entscheidend ist, was den Menschen in Bremen und Bremerhaven tatsächlich hilft. Dafür braucht es Vernunft, soziale Gerechtigkeit und den Mut, falsche Entscheidungen auch klar als solche zu benennen.“
Christopher Schulze ergänzt:
„Unser Anspruch ist nicht, uns in bestehende politische Routinen einzufügen. Wir wollen diese Routinen dort durchbrechen, wo sie Bremen seit Jahren nicht voranbringen. Wer immer nur erklärt, warum etwas nicht geht, darf sich nicht wundern, wenn die Menschen das Vertrauen verlieren. Wir wollen zeigen, dass Politik wieder konkret, nachvollziehbar und lösungsorientiert sein kann.“
Der Bremer Landesverband wurde im September 2024 gegründet und hat seine Strukturen seitdem kontinuierlich ausgebaut. Mit dem neu gewählten Landesvorstand beginnt nun die intensive Vorbereitung auf die Bürgerschaftswahl am 30. Mai 2027.