Klinik-Krise in Bremen: BSW verlangt finanziellen Schutzschirm für Krankenhäuser statt haushaltspolitischer Untätigkeit

Aktuelles
, 25. September 2026

Schulze und Iseri: „Der Senat darf das drohende Aus unserer Krankenhäuser nicht länger mit dem Verweis auf Berlin aussitzen“

Das BSW Bremen schlägt angesichts der dramatischen Finanznot der bremischen Krankenhäuser Alarm. Durch das neue Beitragsstabilisierungsgesetz des Bundes droht den 13 Kliniken im Land bis 2030 eine zusätzliche Millionenlast von mindestens 263 Millionen Euro. Anstatt den drohenden Kahlschlag beim Personal tatenlos hinzunehmen, muss die Landesregierung endlich ihrer gesetzlichen Sicherstellungspflicht nachkommen. Das BSW Bremen fordert ein sofortiges, trägerunabhängiges Nothilfeprogramm für alle 13 Kliniken im Land, um die medizinische Daseinsvorsorge für alle Bürger solidarisch und krisenfest aufzustellen.

Der BSW-Landesvorsitzende Christopher Schulze erklärt:

„Es ist unhaltbar, dass Kliniken künftig auf der Hälfte ihrer tariflichen Personalkosten sitzenbleiben sollen. Bremen ist gesetzlich verpflichtet, die Versorgung sicherzustellen. Wer solide wirtschaften will, muss eine verlässliche Finanzreserve im Kernhaushalt blockieren, anstatt sehenden Auges den Rotstift bei Pflegern und Patienten anzusetzen.“

Um das drohende Klinik-Sterben nachhaltig abzuwenden, schlägt das BSW Bremen konkrete, lösungsorientierte Sofortmaßnahmen vor:

·       Einrichtung eines landeseigenen, trägerunabhängigen Klinik-Rettungsschirms: Das Land Bremen muss ein Nothilfeprogramm über zinslose Kredite und Betriebsmittelzuschüsse auflegen, das allen 13 Krankenhäusern gleichermaßen zusteht.

·       Zivile Fürsorge statt militärischer Ausgabenpolitik: Anstatt über 200 Millionen Euro an Bremer Eigenmitteln in die Aufrüstung von Verkehrs- und Hafeninfrastruktur für NATO-Zwecke zu stecken, muss mehr Geld in das Gesundheitssystem investiert werden.

·       Priorität für die Bevölkerung statt teurer Selbstdarstellung: Das fortlaufende Verpulvern öffentlicher Gelder muss ein Ende haben. Wer ohne Zögern 600.000 Euro für ein internes Ideenlabor im Jobcenter verbucht, verliert den Blick für die elementaren Nöte der Bremer Bürger.

Der Landesvorsitzende Alper Iseri sagt:

„Aus wirtschaftlicher Erfahrung ist klar: Wer am Personal spart, steht kurz vor dem Bankrott. Der Senat muss aufhören, das Problem mit PR-Floskeln wegzulächeln, und die Krankenhäuser endlich als Partner auf Augenhöhe behandeln. Wir brauchen sofort einen verbindlichen wirtschaftlichen Sanierungsplan.“

Auch interessant

25 Sep.

Haushalts-Chaos um Tankrabatt: BSW Bremen fordert verlässliche Entlastungen statt planloser Finanzpolitik

Aktuelles – Schulze und Iseri: „Der Senat verliert die Kontrolle über die Finanzen und flüchtet sich in Alibi-Forderungen“ Das BSW Bremen kritisiert angesichts der anhaltenden Debatte über den geplanten Bundes-Tankrabatt das fundamentale Haushaltsmanagement der rot-grün-roten Landesregierung aufs Schärfste. Ein drohendes Einnahmeminus von rund 14 Millionen Euro verschärft die ohnehin kritische und tiefrote Haushaltslage des klammen Bundeslandes drastisch.…

25 Sep.

Pressemitteilung: Nach Pfefferspray-Eskalation am Weser-Stadion: BSW Bremen wirbt für vorausschauende Weiterentwicklung der Sicherheitskonzepte

Aktuelles – Schulze und Iseri: „Ein verlässlicher Schutz von Bürgern und Einsatzkräften gelingt nur durch präventive Absprachen und strategische Deeskalation“   Das BSW Bremen plädiert nach den jüngsten Ereignissen am Ostkurvensaal nach dem Werder-Heimspiel gegen Augsburg für eine sachliche und zukunftsorientierte   Überprüfung der bestehenden Sicherheitsstrukturen bei Großveranstaltungen. Das Ziel muss eine Optimierung der strategischen Rahmenvorgaben sein,…

24 Sep.

Unfall-Rekord bei E-Zweirädern: BSW Bremen fordert Aufklärungs-Offensive statt Verbote

Aktuelles – Schulze und Iseri: „Wer motorisiert am Verkehr teilnimmt, braucht Grundwissen – Bremen muss Jugendliche und Senioren unbürokratisch fit machen“ Das BSW Bremen fordert nach dem massiven Unfallanstieg bei E-Scootern und E-Bikes eine Kehrtwende in der Verkehrspolitik. In Bremen verzeichnet die Polizei mit 257 E-Scooter-Unfällen den fünften Höchststand in Folge. Das ist kein reines Jugendthema: Die…

23 Sep.

Mercedes Bremen: BSW fordert Konsequenzen für Politik und Konzernführung

Aktuelles – Schulze und Iseri: „Die Beschäftigten dürfen nicht die Rechnung für Fehler an der Spitze bezahlen“ Das BSW Bremen fordert angesichts der Standortdebatte bei Mercedes verbindliche Zusagen für Investitionen, kommende Modelle und Arbeitsplätze im Bremer Werk. Eine Schließung ist bislang nicht angekündigt. Die heutige Auslastung garantiert jedoch nicht die Vergabe künftiger Modellgenerationen. Der BSW-Landesvorsitzende Christopher Schulze…

  • 25 Sep. Haushalts-Chaos um Tankrabatt: BSW Bremen fordert verlässliche Entlastungen statt planloser Finanzpolitik

    Aktuelles – Schulze und Iseri: „Der Senat verliert die Kontrolle über die Finanzen und flüchtet sich in Alibi-Forderungen“ Das BSW Bremen kritisiert angesichts der anhaltenden Debatte über den geplanten Bundes-Tankrabatt das fundamentale Haushaltsmanagement der rot-grün-roten Landesregierung aufs Schärfste. Ein drohendes Einnahmeminus von rund 14 Millionen Euro verschärft die ohnehin kritische und tiefrote Haushaltslage des klammen Bundeslandes drastisch.…

  • 25 Sep. Pressemitteilung: Nach Pfefferspray-Eskalation am Weser-Stadion: BSW Bremen wirbt für vorausschauende Weiterentwicklung der Sicherheitskonzepte

    Aktuelles – Schulze und Iseri: „Ein verlässlicher Schutz von Bürgern und Einsatzkräften gelingt nur durch präventive Absprachen und strategische Deeskalation“   Das BSW Bremen plädiert nach den jüngsten Ereignissen am Ostkurvensaal nach dem Werder-Heimspiel gegen Augsburg für eine sachliche und zukunftsorientierte   Überprüfung der bestehenden Sicherheitsstrukturen bei Großveranstaltungen. Das Ziel muss eine Optimierung der strategischen Rahmenvorgaben sein,…

  • 24 Sep. Unfall-Rekord bei E-Zweirädern: BSW Bremen fordert Aufklärungs-Offensive statt Verbote

    Aktuelles – Schulze und Iseri: „Wer motorisiert am Verkehr teilnimmt, braucht Grundwissen – Bremen muss Jugendliche und Senioren unbürokratisch fit machen“ Das BSW Bremen fordert nach dem massiven Unfallanstieg bei E-Scootern und E-Bikes eine Kehrtwende in der Verkehrspolitik. In Bremen verzeichnet die Polizei mit 257 E-Scooter-Unfällen den fünften Höchststand in Folge. Das ist kein reines Jugendthema: Die…

  • 23 Sep. Mercedes Bremen: BSW fordert Konsequenzen für Politik und Konzernführung

    Aktuelles – Schulze und Iseri: „Die Beschäftigten dürfen nicht die Rechnung für Fehler an der Spitze bezahlen“ Das BSW Bremen fordert angesichts der Standortdebatte bei Mercedes verbindliche Zusagen für Investitionen, kommende Modelle und Arbeitsplätze im Bremer Werk. Eine Schließung ist bislang nicht angekündigt. Die heutige Auslastung garantiert jedoch nicht die Vergabe künftiger Modellgenerationen. Der BSW-Landesvorsitzende Christopher Schulze…

Sie haben Fragen?

Welche inhaltlichen Positionen vertritt die neue Partei? Wie kann ich das BSW unterstützen? Wie kann ich Unterstützer oder Förderer werden und was ist der Unterschied? Sicher haben Sie viele Fragen. Wir haben versucht, einen Großteil Ihrer möglichen Fragen zu beantworten und leiten Sie hierzu auf die Website der Bundespartei weiter.

Zu den FAQ