Braucht die Bremer Polizei Hilfe?
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Laut einer Pressemitteilung der Veranstalter des CSD Bremen fehlten der Polizei Bremen „die Ressourcen“, um die komplette, lang geplante Demostrecke des CSD abzusichern. Weiter heißt es: „Nach Informationen, die an den Verein herangetragen wurden, sollen andere öffentliche Betriebe die Polizei bei den notwendigen Absperrmaßnahmen möglicherweise nicht unterstützen wollen.“.
Die Lage hat sich inzwischen - zum Glück - entspannt. Dennoch ist die Meldung ein Skandal und kann so nicht stehen bleiben.
Wenn eine Woche vor dem Stattfinden die Organisatoren der Veranstaltung darüber in Kenntnis gesetzt werden, dass die Route möglicher Weise gekürzt werden muss, zeigt das die Planungsunsicherheit, der die Polizei durch chronische Unterfinanzierung ausgesetzt ist.
Das Versammlungsrecht, was der Demonstrationsfreiheit zu Grunde liegt, ist ein hohes Gut. Der Staat darf hier keine Kompromisse machen.
In Berlin hat am 25.07.26 ein (mal wieder) bereits bekannter Gefährder für viele, teils schwer Verletzte und eine Tote beim CSD gesorgt.
Statt, dass dieser Vorfall zum Anlass genommen wird, die Praxis zu überdenken und mehr in die Polizei und den Rechtsstaat zu investieren, riskiert man das reibungsfreie Stattfinden einer friedlichen Demonstration.
Das ist nicht nur moralisch verwerflich; Das ist genau die falsche Signalwirkung!
Wir, als BSW, stehen zu unserer Weltoffenheit, in der jede Person ihre Sexualität so leben kann, wie sie es möchte. Das macht Deutschland mit aus!
Es ist nicht hinnehmbar, dass Bremen für die Absicherung einer Demo offensichtlich auf die Mithilfe anderer Strukturen angewiesen ist.
Wir fordern:
- Fußfesseln für alle bekannten Gefährder mit der Auflage sich großen Veranstaltungen nicht zu nähern
- Eine langfristig gut finanzierte Polizei in Bremen
Sicherheit ist wichtig- Die Freiheit darf darunter nicht leiden!